„Ein Fehler von historischem Ausmaß“ …

…. so nennt Israels Premier Benjamin Netanyahu noch am selben Tag das mit dem Iran ausgehandelte Atomabkommen in Wien. Recht hat er. Das ist ein schwarzer Tag für den eh brüchigen Frieden in Nah Ost. Warum? Der lächerlichste Grund zuerst: Kontrollen der Atom-Werkstätten, Militärbasen, Forschungszentren im Iran müssen vorher angekündigt werden. Ein Schelm, wer da Böses denkt. Ja glaubt man allen Ernstes in der Welt, iranische Forscher und Militärs lassen brisantes Material einfach so rumliegen, wenn internationale Kontrolleure eintreffen? Wie ist das wahre Gesicht des Iran? Mit dem Geld aus Teheran werden Terrorfeldzüge im Nahen Osten erst möglich. Der Iran unterstützt traditionell Terroristen aller couleur, besonders die, die Israel am nähsten sind, allen voran die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah-Milizen im Libanon. Der Iran gilt als der stabilste Unterstützer des Assad-Regimes in Syrien. Im Jemen finanziert der Iran die rebellierenden Huthi-Rebellen. Im Irak den IS. Im letzten Libanonkrieg 2006 feuerte die Hisbollah Hunderttausende Raketen auf Israel. Heute gelten die Waffenarsenale der Hisbollah besser bestückt, als die der Hamas. Die Gefahr eines Angriffs auf Israel im Norden vom Libanon aus, wird von Experten heute größer eingeschätzt, als neuerliche Raketenüberfälle aus dem Gaza-Streifen. Das streng religiöse Mullah-Regime im Iran propagiert seit eh und jeh die „Zerstörung des Staates Israel“. Das Existenzrecht des Judenstaates wird vom Iran in Gänze abgelehnt. Wer will es Israel da allen Ernstes übel nehmen, dass das Land schockiert reagiert? Die Opposition in der Knesseth ist ja selten mit Netanyahu einer Meinung. Aber in diesem Fall steht das Parlament geschlossen hinter dem Regierungschef. Aber Unternehmer scharren schon mit den Füßen, allen voran deutsche Firmen. Das große Geschäft mit dem Iran, nach jahrzehntelangen Sanktionen, verspricht Mega-Gewinne. Die Börsen jubeln! Und der Iran? Der Handel mit dem Westen verspricht Milliarden. Geld, mit der Iran den Terrorismus in der Region weiter unterstützen wird. Der faule Atom-Kompromiss von Wien hat die Situation in Nah Ost verschärft. Militärbasen im Iran, Ölförderanlagen und alle wichtigen politischen Einrichtungen im Iran werden von den Revolutionsgarden und dem Geheimdienst bewacht. Jenen Organisationen, die für Verfolgung der Opposition im Lande stehen. Iranische Künstler, Filmemacher, Schriftsteller, müssen im Exil ihre Kunstwerke erstellen, weil sie im Iran verfolgt werden. Und diesem Regime glaubt man, dass es nur ein bisschen in der Nuklearmedizin rumbasteln will? Wie naiv ist die Welt eigentlich? „Dem Iran wird ein zuverlässiger Weg zu Atomwaffen geebnet, „ erklärte Israels Premier Netanyahu. „Iran hat den Jackpot geknackt!“ Der Friede in Nah Ost hat eine schallende Ohrfeige erhalten!

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Israel hat eine neue Regierung – und was für eine!?

Nach zähem Ringen und schwierigen Koalitionsverhandlungen bestätigte die Knesset am Donnerstagabend, den 14. Mai 2015, eine Stunde vor „Torschluss“, Ministerpräsident Netanjahus neue Koalition mit einer knappen Mehrheit von 61 zu 59 Stimmen.

In vielerlei Hinsicht sind sowohl die Koalitionsgespräche zur Regierungsbildung für die 34. Knesset, als auch ihr Endergebnis anders als von irgendjemand zuvor erwartet und haben einen großen Teil der Bevölkerung fassungs- aber nicht sprachlos gemacht.

In nahezu allen Medien wurde gemeldet, dass Israel jetzt eine rechte national-religiöse Regierung hat. Was aber bedeutet das genau für Israel? Anders als in Europa sind die Begriffe „rechts“ als auch „national“ keine Indikation für politischen Faschismus oder Krawallmacher und Schläger, die eine Art Diktatur anstreben. In Israel sind sie eine Beschreibung dafür, dass das Volk Israel das Land Israel für sich beansprucht und daran festhält, dass es ihnen schon vor 3000 Jahren gehört hat und in das sie nach 2000 Jahren Diaspora wieder zurückgekehrt sind, genau so, wie es in der Bibel beschrieben ist. Und damit kommt der religiöse Aspekt dazu. Alles in allem ist deshalb diese rechte national religiöse Regierung einfach urisraelisch und urjüdisch.

Auch ohne die Aussagen und Zusagen der Bibel, die Israels prophetisches Geschichtsbuch ist,  weil es auch über seine Geschichte und Entwicklung in der Zukunft berichtet und viele diese Bibel als eingetragenes Grundrecht auf das Land verstehen, hat die moderne Nation Israel dennoch ein Recht und einen Anspruch auf dieses Land. Die Begründung findet sich in so geschichtsträchtigen Ereignissen und Beschlüssen wie die Balfour-Erklärung von 1917, die Versailler Konferenz von 1919, die San Remo Konferenz von 1920, die alle zum Inhalt haben, dass Palästina wieder das Land für die Juden werden soll und 1922 die Übertragung des Mandats an Großbritannien, mit der Auflage, Palästina als jüdische nationale Heimstätte für das jüdische Volk aufzubauen und vorzubereiten, und schließlich – nach verschiedenen Vertragsbrüchen der Vertragspartner gegenüber Israel – 1947 die Abstimmung im damaligen Völkerbund, dass Israel wieder ein unabhängiger selbständiger Staat sein soll.

Dass sich der größere Teil der israelischen Bevölkerung für eine Regierung entschieden hat, die dieses Verständnis vertritt, ist allerdings erstaunlich und erklärt die vor Wut schnaubenden Angriffe der Vertreter der Linken.

Die Bayit Yehudi (Jüdisches Haus) Partei mit Naftali Bennet an der Spitze, spielt in der neuen Regierung eine besonders bemerkenswerte Rolle. Von ihrem Ansatz her sind sie gegen eine Zwei-Staaten-Lösung, weil sie der Überzeugung sind, dass Israel das gesamte Land mit Judäa und Samaria gehört und deshalb nicht verhandelbar ist. Geplagt von der Angst, am Ende gar nicht dabei zu sein oder wenigstens viel zu kurz zu kommen, traten sie dennoch als letzte der Regierungskoalition bei und erhielten Ministerposten, die allen anderen vor ungläubigem Staunen den Mund offen stehen ließen.

Naftali Bennet erhielt das Bildungsministerium und ist damit u. a. zuständig für das, was Kinder, Jugendliche und Studenten im Kindergarten, in der Schule und in der Universität über Israel, seine Geschichte und sein Selbstverständnis lernen. Die Ernennung von Ayelet Shaked zur Justizministerin ist einfach spektakulär und verursachte unter der Opposition Aufschreie des blanken Entsetzens.  Auch das westliche Ausland zeigte sich schockiert. Seit der Neugründung Israels 1948 war dieser Ministerposten durchgängig von linken Politikern besetzt. Die Linken vertreten vehement eine Zwei-Staaten-Lösung und glauben, Frieden könne es nur geben mit einem Palästinenser-Staat in ihrer Mitte. Viele von ihnen können sich auch die Teilung Jerusalems vorstellen, weil für sie die biblisch/historischen Stätten, d. h. die gesamte Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg, wie auch der Gott Israels und Sein Wort, die Bibel,  keine oder nur eine geringe Rolle spielen.

Die neue Justizministerin hat zugesichert, dass sie sehr genau  über der demokratischen Gewaltenteilung wachen wird. In der Vergangenheit wurde der Vorwurf immer wieder laut, dass der Oberste Gerichtshof zu viel Macht habe und zu stark Einfluss auf die Gesetzgebung und Entscheidungen der Politik nehme.

Das Amt des Außenministers hat Bibi Netanjahu sich selbst vorbehalten, um es zu gegebener Zeit an einen Vertreter eines zukünftigen Koalitionspartners abzugeben. Alle aus der Opposition, die dafür in Frage kämen, haben dies aber laut und vernehmlich bisher abgelehnt. Demzufolge hat die Vize-Außenministerin, Tzipi Hotovely, die dem Likud angehört und den Siedlern nahesteht, alle Vollmachten und bereits verschiedenen ausländischen Politikern, wie z. B. der EU-Außenbeauftragten Mogherini und unserem Außenminister Steinmeier ihre Ansichten über ihr Land und einen PA-Staat mitgeteilt. Auch die neue Ministerin für Sport und Kultur gehört Netanjahus Regierungspartei, dem Likud, an und tritt für die nationalen Werte und Rechte Israels ein. Der Rest ist gerade dabei, sich zusammenzuraufen.

Diese nicht vorhergesehene Regierung tritt in einer ungemein schwierigen Zeit für Israel an. Sie braucht mehr als menschliche Weisheit, um mit allen Herausforderungen in der richtigen Weise umzugehen. Die Opposition hat es sich zum Ziel gesetzt, sie so schnell wie möglich niederzubringen. Sie entspricht zu großen Teilen nicht den Erwartungen und Wünschen der westlichen und muslimischen Welt, aber sie identifiziert sich größtenteils mit ihrer Nation Israel, ihren Rechten und ihrer Religion, wie von ihrem Gott in der Bibel beschrieben. Wann immer Israel das in der langen Vergangenheit getan hat, war es erfolgreich. Wir wünschen dieser bemerkenswerten Regierung Erfolg und den Segen des Gottes Israel.

HAPPY BIRTHDAY ISRAEL! ISRAEL SOLL LEBEN!

Allen Vorhersagen und allen Versuchen der umliegenden arabisch/moslemischen Nachbarn, Israel auszulöschen, zum Trotz, erfreut sich Israel eines blühenden Daseins. In seiner feindlichen Umgebung, die sich vom Nahen Osten aus über die gesamte Welt ausgebreitet hat, feiert es, als einzige Demokratie dieser gesamten Region, seinen 67. Geburtstag, obwohl es seit seiner Staatsgründung 1948 in jedem Jahrzehnt einen verheerenden Vernichtungskrieg nicht nur überlebt hat, sondern als Sieger daraus hervorgegangen ist.

1948, im Unabhängigkeitskrieg, wurde Israel unmittelbar nach Ausrufung seiner Unabhängigkeit von allen umliegenden Ländern, von Libanon, Syrien, dem Irak, Jordanien, Saudi-Arabien und Ägypten der Krieg erklärt. Damals lebten in dem neuen Staat ca. 650.000 Juden. Angegriffen wurden sie von insgesamt ca. 1,6 Mio. feindlichen Soldaten, die sie spätestens nach 2 Wochen ins Meer geworfen haben wollten. Israel ging aus diesem Krieg mit erheblichem Landgewinn als Sieger hervor und auch der gesamte säkulare Westen konnte nicht anders als von einem Wunder zu reden.
Israel verlor in diesem Krieg 1% seiner Gesamtbevölkerung oder in Zahlen 6373 Kämpfer.
Im Jahr 1956 folgte die Suez-Krise, 1967 der Sechs-Tage-Krieg, 1973 der Yom Kippur-Krieg, 1982 der 1. Libanon-Krieg, 1991 der Golf-Krieg und in besonderer Weise 1993, mit der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens, das den großen „Frieden“ einläuten sollte, der erste Terror-Krieg. Arafat war der Erfinder der sogenannten „Selbstmord“– Attentate, bei denen seither insgesamt mehr Israelis starben als in allen vorhergehenden Kriegen zusammen.
Im Jahr 2.000 brach die 2. Intifada aus und 2006 folgte der 2. Libanon-Krieg. Im Jahr 2005 räumte Israel unter dem damaligen Ministerpräsident Ariel Sharon den Gaza-Streifen von jeglicher jüdischen Präsenz. Seither regiert dort die Hamas, die Israel mit kleinen Unterbrechungen unter Dauerbeschuss im Kriegszustand hält. Nachdem im Juni letzten Jahres die Hamas 3 israelische Schüler entführt und umgebracht hatte, kam es zum letzten Krieg, dem Gaza-Krieg.

Seit der Terrorkrieg in Israel tobt, wurde das ganze Land zu einem Trauerhaus. Es gibt praktisch keine Familie, die nicht entweder direkt betroffen ist oder aber im erweiterten Freundeskreis ein Terroropfer zu beklagen hat. Hinzu kommen unzählige Nahestehende, die an Leib und Seele verwundet oder verkrüppelt sind.

Unmittelbar vor dem Unabhängigkeitstag, also dem Geburtstag Israels, begeht, das Land den „Tag der Erinnerung“, an dem es seiner Gefallenen in den Kriegen und aller Terroropfer gedenkt. Es ist ein Tag tiefen unbeschreiblichen Schmerzes. Jedes Jahr kehrt er wieder und jedes Jahr werden es mehr.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte diesmal in einer Rede zu Ehren der gefallenen Soldaten: „… Unsere Feinde müssen wissen, dass sie uns nicht brechen werden, dass wir trotz unseres Schmerzes weiterhin unseren Staat verteidigen und dass wir hier bleiben werden.“

Um so erstaunlicher ist es, dass dieser Erinnerungstag bei Sonnenuntergang nahezu lückenlos in den Unabhängigkeitstag übergeht. Es ist als ob ein Schalter umgelegt wird. An der Klagemauer überbrückt ein Rabbiner den Wechsel mit einem Gebet. Dann wird der Geburtstag auf den Straßen gefeiert. An vielen größeren Plätzen spielen Bands. Die Menschen tanzen, man umarmt und beglückwünscht sich mit Gummi- Hämmerchen und Trillerpfeifen und die Freude darüber, wieder eine freie Nation zu sein, ein eigenes Land zu haben, bricht durch und kennt nach kurzer Zeit keine Grenzen. Am folgenden Tag gibt es mannigfaltige offizielle Feierlichkeiten.

Nirgendwo auf der Welt liegen Tod und Leben so nah beieinander wie in Israel. Israel hat sich für das Leben entschieden!
Das zeigen auch einige Wirtschaftszahlen, die zu diesem Anlass in israelischen Medien veröffentlicht wurden:

  • Die Zahl der Angestellten in der Industrie ist seit 1948 von 65.000 auf nahezu 400.000 Arbeiter gestiegen.
  • Israels Export (Diamanten nicht eingerechnet) stiegen von $ 5 Mio. auf $ 47 Mio.
  • Die Anzahl von Produktionsfirmen lag 1948 bei etwa 2.300 und ist bis heute um das 54 fache auf 124.000 gestiegen
  • 1.024 israelische Hersteller kennzeichnen ihre Produkte mit „Made in Israel“ verglichen mit nur 760 noch vor 2 Jahren.

Israel ist ein Wunder! Israel ist einzigartig und nicht vergleichbar mit irgend einem anderen Land!

Israel ist der Beweis und der Zeuge für den Gott Israels, den Gott der Bibel! Israel ist am 14. Mai 1948, nach fast 2000 Jahren Vertreibung, Verfolgung, Vernichtung wieder ein Staat geworden, genau wie es in der Bibel vorhergesagt ist. In Jesaja 66, 8 heißt es: „Wer hat solches je gehört? Wer hat solches je gesehen? Ward ein Land an einem Tag geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen?“

Und im Neuen Testament heißt es in Apg. 3, 21: „Jesus ist dieser Retter, doch muss er den Platz im Himmel einnehmen, bis wirklich auch alles eingetroffen ist, was Gott schon vor langer Zeit durch seine heiligen Propheten angekündigt hat.“

So ziemlich alle Propheten des sog. Alten Testaments sprechen von der Wiederherstellung des Volkes Israel in seinem Land Israel, das ihnen von dem Gott Israels verheißen und wiedergegeben wurde.

Gott macht sein Wort vor unseren Augen in unserer Zeit wahr. Deswegen können wir davon ausgehen, dass trotz der vielen gewaltigen Versuche in unsere Zeit, Israel mit allen Mitteln loszuwerden, dies keinem gelingen wird.
Israel steht wie ein Fels in der Brandung inmitten eines kriegsgebeutelten Nahen Ostens und feiert selbstbewusst und dankbar seinen 67. Geburtstag. Wir gratulieren und sagen:

Israel, du sollst leben! Israel, du wirst leben! Happy Birthday, Israel!

Der Atom-Deal mit dem Iran – Worum geht es in Wahrheit?

Es geht um einen Erfolg für Barak Obama.
Es geht um Gas und Erdöl.
Es geht also wieder ums Geld.

Um eines ging es ganz bestimmt nicht: um Israels Sicherheit.
Um Frieden im Nahen Osten.

Aber der Reihe nach.

Am Anfang war das Versprechen. Es hatte den Namen „Change“.
Barak Obama tritt an und verspricht ganz viel. Eingelöst hat er wenig, vor allem nicht in Außenpolitik. In Afghanistan und dem Irak hinterlassen die USA nur Chaos. In Libyen kann Washington das Erstarken islamistischer Fundamentalisten nicht verhindern. In Syrien schlachtet Diktator Assad ein ganzes Volk ab. Der setzt Giftgas gegen seine Bevölkerung ein – und überschreitet damit eine „rote Linie“, die Barak Obama gezogen hatte. Doch getan hat der US-Präsident nichts. Bis heute nicht. Auch zwischen Israelis und Palästinensern wollte er mit einem Verhandlungserfolg glänzen – wieder nichts. Und nun brennt auch noch ein neuer Bürgerkrieg im Jemen – machtlos schaut man in Washington drein.
Boko Haram in Afrika, Al Quaida und ISIS, Sunniten gegen Schiiten – die USA kriegen im Nahen Osten nichts mehr geregelt, was man als Erfolg verkaufen könnte. Also brauchte Obama einen Sieg in den Verhandlungen mit dem Iran.

Die Staaten, die mit am Verhandlungstisch in der Schweiz saßen, scharren mit den Füßen, dass die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden, dass der Handelsaustausch mit dem Iran endlich wieder ans Laufen kommt. Auch deutsche und US-Unternehmen sitzen längst schon wieder in den Startlöschern. Der Iran lockt mit den zweitgrößten Erdöl-und Erdgasvorkommen der Welt. Mit 78 Millionen Einwohnern wartet ein riesiger Absatzmarkt. Wer fragt da nach dem Mullah-Regime in Teheran und seinen politischen Ambitionen? Wer fragt danach, dass der Iran weltweit islamistische Terroristen unterstützt? Die Hisbollah-Milizen im Libanon, die Hamas im Gaza-Streifen, ISIS und Al Quaida? Auch das hat man beim Atom-Poker in Lausanne unter den Tisch fallen lassen. Auch das hat Obama vergessen.

Nur Israel nicht. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seit langem und besonders in den letzten Wochen mit Engelsgeduld immer wieder gemahnt: Vergesst nicht, dass alle Mullah-Regime im Iran die Vernichtung Israels beschworen haben, auch der aktuelle religiöse Führer des Iran, Ayatollah Al Khamanei erklärte, Israel von der Landkarte zu löschen.

Wer, um alles in der Welt, will es Israel verdenken, sich gegen diese erklärte Vernichtung zu wehren?

Israel hat gewählt – anders als von Vielen gewünscht!

In allen westlichen Nationen wurde der Wahlkampf in Israel und besonders der Wahltag, am 17. März 2015, wie kaum ein anderer mit starkem Interesse und großer Spannung verfolgt und kommentiert.
Es war wohl der schmutzigste Wahlkampf der je in Israel geführt wurde und wenn man ihn verfolgte, musste man zu dem Schluss kommen, dass es das erste und oberste Ziel war, den amtierenden Ministerpräsident Benjamin Netanjahu loszuwerden. Nach seinem unerwarteten haushohen Sieg mit 30 Sitzen vor seinem linken Herausfordererpaar Isaac Herzog und Tsipi Livni mit 24 Sitzen, verfielen die Linken in Israel, sowie ein sehr großer Teil vom Rest der Welt, in eine Schockstarre.
Der zu großen Teilen für diesen hohen Sieg verantwortliche Satz fiel in letzter Minute. Bibi Netanjahu sagte auf seiner letzten Wahlveranstaltung in Tel Aviv, in der „Höhle des Löwen“, dass es zu seiner Amtszeit keinen Palästinenser-Staat geben würde.

Alle internationalen gegnerischen Spieler auf dem Schachbrett ließen, nachdem sie sich einigermaßen erholt hatten, keinen Zweifel daran, dass sie diese Aussage und Absicht niemals akzeptieren und mit allem, was ihnen zu Gebote steht, verhindern würden.
Sowohl die EU, als die UN und die USA forderten Israel vehement auf, sofort zu „Friedensgesprächen“ mit dem Ziel der Gründung eines Palästinenser-Staates zurückzukehren. US Präsident Obama brauchte 2 volle Tage, um Netanjahu zu gratulieren. Das war dann sogleich verbunden mit der Drohung, die USA werde ihre Haltung zu Israel neu überdenken und bewerten, d. h. Israel ihre Unterstützung bei der UN entziehen, wenn es um die Errichtung eines Palästinenser-Staates geht.

Mit der Forderung nach einer 2-Staaten-Lösung übernehmen die westlichen Staaten die Ansprüche und Forderungen der Palästinenser, die historisch betrachtet und sauber recherchiert schlichtweg haltlos sind. In der San Remo Konferenz von 1922 wurde den Juden das damalige gesamte Mandatsgebiet Palästina als Heimstatt zugesprochen, das unter dem Mandat der Engländer ein souveräner Staat Israel werden sollte. (Mehr dazu in unserer Videobotschaft zur „Geschichte Israels“).

Nun fordern sie alle von Israel, Frieden zu schließen mit einem „Partner“ der seine Kinder sogar in Schulbüchern lehrt, Juden umzubringen sei erstrebenswert und dass es überhaupt kein jüdisches Volk gibt. Sie fordern von Israel Land für einen neu zu gründenden feindlichen Staat abzugeben, dessen Ziel es ist, Israel von der Landkarte zu streichen. Es scheint sie auch nicht zu stören, dass diejenigen, die Israelis und Juden umbringen und deren Familien von ihren Anführern Gehälter und Prämien erhalten und ihre Plätze und Straßen nach ihren Terroristen benennen.
Und wie kann es sein, dass sich die gesamte Weltgemeinschaft in dieser beispiellosen Weise in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischt? Die ganze Welt scheint besessen davon zu sein, Israel zu sagen, was es zu tun hat, mit dem Ziel Israel loszuwerden.

Die Bibel gibt darauf eine erstaunliche Antwort. Beim Propheten Sacharja im 12. Kapitel heißt es, dass am Ende der Zeiten, die Nachbarvölker rund um Israel versuchen werden, Israel Jerusalem wegzunehmen. Weil es ihnen trotz der größten Anstrengungen aber nicht zu gelingen scheint, kommen ihnen die Völker der Welt zu Hilfe. Es heißt: „Alle Völker werden gegen Jerusalem ziehen“ und dann wird Gott selbst eingreifen und Seinem Volk Israel zu Hilfe kommen und gegen die Völker vorgehen, weil Jerusalem die Stadt Gottes ist, die er Seinem Volk zum ewigen Erbbesitz gegeben hat.

Mit seiner Aussage, dass es unter ihm keinen Palästinenserstaat geben wird, hat Benjamin Netanjahu ein solches Szenario vorstellbar gemacht, weil die Palästinenser und der Rest der Welt (die UN) dies nicht akzeptieren werden. Was meinen Sie dazu?

Warum Netanyahu eine tolle Rede gehalten hat?

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanyahu vor dem US-Kongress ist in meinen Augen großartig!

Trotz der teils tendenziösen Berichterstattung in den Medien, haben viele Menschen weltweit mit großem Respekt auf die Worte des israelischen Premiers reagiert. Christen, Israelfreunde und nicht zuletzt die Abgeordneten im Kongress selbst riss die leidenschaftliche Rede von Bibi Netanyahu buchstäblich von den Stühlen. (Den vollständigen Wortlaut der Rede finden Sie hier in der deutschen Übersetzung.)

Die US-Regierung und ihre fünf Partner bei den Atomverhandlungen mit dem Iran, zollen der Rede Netanyahus dagegen nicht die erforderliche Anerkennung. Entsprechend reagiert die Weltpresse überwiegend mit Verrissen und Häme. Es wird kritisiert, Netanyahu hätte zur „besten Sendezeit gesprochen“. Der US-Kongress legt die Tagesordnung fest, nicht ein Gast-Redner. Hätte Angela Merkel oder Francois Hollande gesprochen, würde wohl niemand die attraktive Sendezeit kritisieren.

Netanyahu hätte „nicht zu den sozialen Problemen Israels Stellung genommen“ – Der US-Kongress ist nicht die Knesseth. Und Netanjahu war nicht eingeladen, zu innenpolitischen Problemen Themen seines Landes Stellung zu nehmen. Gleiches gilt zu sagen zu den Kritikern, die bemängeln, dass „Netanyahu nichts zu den moderaten Palästinensern und der Zwei-Staaten-Lösung gesagt“ habe.

Man habe vermisst, so einige Journalisten, dass Netanyahu „nichts zu den Korruptionsvorwürfen gegen ihn und seine Frau“ gesagt hätte. Die Meinung dieser Schreiberlinge erübrigt wohl jeden Kommentar und lässt höchstens Rückschlüsse auf deren eigene moralische Einstellung zu.

Versteht die Welt nicht, dass diese Rede Netanyahus keine Wahlkampfkampagne war? Wollen oder können die Kritiker Israels nicht einsehen, dass es Netanyahu nicht um Personen oder wirtschaftliche Machtansprüche ging, sondern ausschließlich um die tiefe Sorge der mehr als bedrohten Sicherheit Israels?

Der Iran  – dessen vergangene und gegenwärtige Führer mehrfach die Auslöschung des Staates Israels verkündet haben – dieser Iran ist für den Westen ein heiß begehrter  Wirtschaftspartner.

Die gegen den Iran immer noch bestehenden Sanktionen sind vielen ein Dorn im Auge. Längst machen Konzerne Druck, wieder ins Iran-Geschäft einsteigen zu wollen. Die Welt scheint offenbar bereit zu sein,  für ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen Israel zu opfern. Netanyahu übernimmt für Israel sozusagen die Esther Rolle  und ist eher bereit sich selbst zu opfern als Israel einer atomaren Auseinandersetzung oder dem destruktiven Spiel der Weltmächte auszusetzen.

Alle Achtung vor Benjamin Netanyahu! Israel braucht diesen Mann. Und ganz besonders deshalb, weil er sich nicht auf die eigene Kraft und die Stärken Israels  beruft, sondern auf den Gott Israels. Entsprechend schließt er seine Rede auch mit dem Zitat aus 5. Mose 31,6: „Seid getrost und unverzagt, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, wird selber mit Dir gehen und wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen.“

 

Die komplette Rede in der deutschen Übersetzung finden Sie hier.

Übersetzung / Quelle: http://tapferimnirgendwo.com/

Die Rede als Video: https://www.youtube.com/watch?v=lELXynhbS84

 

 

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