Warum Netanyahu eine tolle Rede gehalten hat?

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanyahu vor dem US-Kongress ist in meinen Augen großartig!

Trotz der teils tendenziösen Berichterstattung in den Medien, haben viele Menschen weltweit mit großem Respekt auf die Worte des israelischen Premiers reagiert. Christen, Israelfreunde und nicht zuletzt die Abgeordneten im Kongress selbst riss die leidenschaftliche Rede von Bibi Netanyahu buchstäblich von den Stühlen. (Den vollständigen Wortlaut der Rede finden Sie hier in der deutschen Übersetzung.)

Die US-Regierung und ihre fünf Partner bei den Atomverhandlungen mit dem Iran, zollen der Rede Netanyahus dagegen nicht die erforderliche Anerkennung. Entsprechend reagiert die Weltpresse überwiegend mit Verrissen und Häme. Es wird kritisiert, Netanyahu hätte zur „besten Sendezeit gesprochen“. Der US-Kongress legt die Tagesordnung fest, nicht ein Gast-Redner. Hätte Angela Merkel oder Francois Hollande gesprochen, würde wohl niemand die attraktive Sendezeit kritisieren.

Netanyahu hätte „nicht zu den sozialen Problemen Israels Stellung genommen“ – Der US-Kongress ist nicht die Knesseth. Und Netanjahu war nicht eingeladen, zu innenpolitischen Problemen Themen seines Landes Stellung zu nehmen. Gleiches gilt zu sagen zu den Kritikern, die bemängeln, dass „Netanyahu nichts zu den moderaten Palästinensern und der Zwei-Staaten-Lösung gesagt“ habe.

Man habe vermisst, so einige Journalisten, dass Netanyahu „nichts zu den Korruptionsvorwürfen gegen ihn und seine Frau“ gesagt hätte. Die Meinung dieser Schreiberlinge erübrigt wohl jeden Kommentar und lässt höchstens Rückschlüsse auf deren eigene moralische Einstellung zu.

Versteht die Welt nicht, dass diese Rede Netanyahus keine Wahlkampfkampagne war? Wollen oder können die Kritiker Israels nicht einsehen, dass es Netanyahu nicht um Personen oder wirtschaftliche Machtansprüche ging, sondern ausschließlich um die tiefe Sorge der mehr als bedrohten Sicherheit Israels?

Der Iran  – dessen vergangene und gegenwärtige Führer mehrfach die Auslöschung des Staates Israels verkündet haben – dieser Iran ist für den Westen ein heiß begehrter  Wirtschaftspartner.

Die gegen den Iran immer noch bestehenden Sanktionen sind vielen ein Dorn im Auge. Längst machen Konzerne Druck, wieder ins Iran-Geschäft einsteigen zu wollen. Die Welt scheint offenbar bereit zu sein,  für ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen Israel zu opfern. Netanyahu übernimmt für Israel sozusagen die Esther Rolle  und ist eher bereit sich selbst zu opfern als Israel einer atomaren Auseinandersetzung oder dem destruktiven Spiel der Weltmächte auszusetzen.

Alle Achtung vor Benjamin Netanyahu! Israel braucht diesen Mann. Und ganz besonders deshalb, weil er sich nicht auf die eigene Kraft und die Stärken Israels  beruft, sondern auf den Gott Israels. Entsprechend schließt er seine Rede auch mit dem Zitat aus 5. Mose 31,6: „Seid getrost und unverzagt, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, wird selber mit Dir gehen und wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen.“

 

Die komplette Rede in der deutschen Übersetzung finden Sie hier.

Übersetzung / Quelle: http://tapferimnirgendwo.com/

Die Rede als Video: https://www.youtube.com/watch?v=lELXynhbS84

 

 

Was sagen Sie zur Rede Netanyahus?

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11 Gedanken zu “Warum Netanyahu eine tolle Rede gehalten hat?

  1. Der Iran ist der Hauptunterstützer von ISIS. Ja, was glauben denn all die Kritiker Netanyahus, wer dem Iran die Stirn bietet? – das ist Israel. Und die Welt hat nichts besseres zu tun, als Nuklearverhandlungen mit dem Iran schön zu reden und Israel madig zu machen. Israel – und das hat Netanyahu deutlich in Washington gesagt – wird alles tun, dem gefährlichen Spiel des Iran zu widerstehen. Deshalb sollten besonders wir Christen, für Israel beten, in dieses Land reisen und den Israelis unsere Solidarität zeigen.

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  2. Ich fand die Rede einfach super – er hat alles so gut erklärt und dargestellt. Und es war toll, die begeisterte Reaktion im Kongress zu sehen, und wieviel Nethanyahu unterstützt wird von dort. Ich war jedoch absolut bestürzt, als ich sofort danach bei tagesschau 24 den bericht darüber sah – er war so negativ. Ich finde es schrecklich, wie die Medien in unserem Land über Israel berichten. Auch auf Spiegel kommen oft so furchbar verdrehte und einseitige Berichte. Ich wünschte, wir könnten uns alle als Christen zusammentun und uns bei diesen bestimmten Medienoutlets beschweren über so eine einseitige Berichterstattung. Zusammen hätte es vielleicht einen Effekt. Ich weiss nicht, ob ein Einzelner viel ausrichten kann. Viele Grüße, Christine Ernst

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  3. Wie oft haben Christen in ihrer Geschichte Juden verfolgt, verraten, verleugnet? Der Platz hier würde nicht ausreichen, um das zu beantworten. Es gibt eine reale Chance für Christen, ihr Verhältnis zum Judenstaat aufrichtig zu gestalten: stehen wir dem jüdischen Volk zur Seite, die nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern. Die Atombombe in Satans Hand – und wir können uns vom Weltfrieden gänzlich verabschieden. Israels Sicherheit ist Staatsräson für Deutschland, so unsere Kanzlerin. Im Falle einer Bedrohung des Judenstaates, müßte Deutschland Israel militärisch beistehen. Haben all die Kritiker der Netanjahu-Rede vor dem US-Kongress mal darüber nachgedacht?

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  4. Ist die Welt denn blind? Oder will sie nicht sehen? Am Mittwoch, den 4. März, erklärte Palästinenser-Chef Abbas bei der Sitzung des PLO-Zentralrates in Ramallah, „Wir werden einen Staat Israel nicht akzeptieren!“. Irans Regierungschef erklärten durch die Bank das Selbe. Die Arabische Welt will Israel seit 1948 von der Landkarte auslöschen. Frage: Wenn den Machthabern in Teheran nun durch die Genfer Verhandlungen erlaubt wird, nur ein bisschen an nuklearem Material basteln zu dürfen, was wird der Islamische Staat Iran dann in Wahrheit machen?
    Sich an eventuelle strenge Auflagen halten? Kontrolleure ins Land lassen?
    Und genau vor diesem Szenario hat Netanjahu in seiner Rede gewarnt.
    Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und selbst bei Wikipedia kann man lesen, dass der Iran radikalislamische Terroristen im gesamten Nahen Osten unterstützt.
    Wie sehe die Welt dann aus, wenn Hamas, Hisbollah, Boko Haram – die ganze ISIS-Mörderbanden nukleare Waffen in Aussicht hätten?
    Möge uns der liebe Gott davor bewahren!

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  5. Ja, die Wirtschaft, die vermaledeite, ist wichtiger als alles andere. Ihr kann man und soll man alles opfern. Die Zeche wird dann die nächste Generation bezahlen, Aber daran denken weder die Herren/ Damen Politiker noch die Wirtschaftsbosse. Profit = Gott.
    Netanjahus Rede war großartig. Was und vor allem wie die deutschsprachige Presse darüber berichtet ist meistens zum Kotzen. Sind die alle blöd und / oder antisemitisch? Oder „nur“ charakterlos?
    lg
    caruso

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  6. Gleichgültig wie man zu dem sehr umstritenen und teilweise verhassten Netanjahu steht, so ist es ihm doch gelungen, seine Rede und damit die Verhandlungen der USA mit Iran zu weltweiter Schlagzeile zu machen, soga bei den „gemäßigten“ Arabern, die ihm zustimmten. In aller Welt wurde die Rede mit viel Dramatik im Fernsehen ausgestrahlt, nur in Deutschland nicht. Auch wenn Netanjahus Rede keine direkte Auswirkung haben mag, so werden seine Argumente in der Welt gehört. In einer von PR bestimmten Welt scheint seine Rede doch einen Effekt gehabt zu haben. Selbst Obama und andere Amerikaner haben noch nicht behauptet, dass Netanjahu Flasches gesagt habe.

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  7. Ja, die Rede war gut, und die Begrüßung wunderbar, aber…
    Wie viel Macht hat der Kongress, der Netanyahu so herzlich begrüßt hat, letztlich?
    Nicht, dass die freundliche Begrüßung täuscht.
    Wenn es drauf ankommt, wer trifft die Entscheidungen in der US Außenpolitik?

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  8. Man will Israel Land wegnehmen. Land, was Gott Israel gegeben hat. Deshalb wird Israel von allen Seiten in die Zange genommen und unter Druck gesetzt. Deshalb die Attacken auf Netanjahu. Er hätte vor dem US-Kongress sagen können, was er will. Man will die Zwei-Staaten-Lösung durchdrücken, koste es was es wolle. Und die Gefahr, die mit dem Iran lauert, wird wissentlich unterschätzt.
    Das wird man bereuen. Eines Tages, wenn es zu spät ist. Gott hat das im Auge und sieht, dass man sein Volk auslöschen will.

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  9. Der Iran ist am Bau der Atombombe interessiert und nicht am Frieden. Netanyahu hat dazu Fakten auf den Tisch gelegt. Genau zu diesem Zwecke ist er eingeladen worden. Ihm vorzuwerfen, er hätte keine Vorschläge gemacht, ist pure Heuchelei. Er hat Fakten geliefert und ne tolle Rede gehalten.
    Der Großteil der Abgeordneten im Kongress hat ihn mit viel Applaus begleitet. Also man kann hier nicht von einem gestörten Verhältnis zu den USA sprechen. Gestört ist vielleicht sein Verhältnis zu Obama, nicht aber zu den USA.
    Möge der Herr den Richtigen bei den Wahlen am 17. März in Israel gewinnen lassen!

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  10. Bravo! Endlich hat mal einer den Mut und sagt die Wahrheit. Es ist besorgniserregend, wie Israel und sein Premier im Moment in die Zange genommen werden. Der Westen schielt nur auf die Wirtschaftsbeziehungen zum Iran und spielt die Gefahr der atomaren Bewaffnung dieses Landes herunter.
    Wenn wir Israel schwächen, schwächen wir unsere westlichen Werte, unsere Kultur und unseren Frieden. Der einzige, der dafür in Nah Ost kämpft, ist eben dieser Benjamin Netanyahu.

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