„Ein Fehler von historischem Ausmaß“ …

…. so nennt Israels Premier Benjamin Netanyahu noch am selben Tag das mit dem Iran ausgehandelte Atomabkommen in Wien. Recht hat er. Das ist ein schwarzer Tag für den eh brüchigen Frieden in Nah Ost. Warum? Der lächerlichste Grund zuerst: Kontrollen der Atom-Werkstätten, Militärbasen, Forschungszentren im Iran müssen vorher angekündigt werden. Ein Schelm, wer da Böses denkt. Ja glaubt man allen Ernstes in der Welt, iranische Forscher und Militärs lassen brisantes Material einfach so rumliegen, wenn internationale Kontrolleure eintreffen? Wie ist das wahre Gesicht des Iran? Mit dem Geld aus Teheran werden Terrorfeldzüge im Nahen Osten erst möglich. Der Iran unterstützt traditionell Terroristen aller couleur, besonders die, die Israel am nähsten sind, allen voran die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah-Milizen im Libanon. Der Iran gilt als der stabilste Unterstützer des Assad-Regimes in Syrien. Im Jemen finanziert der Iran die rebellierenden Huthi-Rebellen. Im Irak den IS. Im letzten Libanonkrieg 2006 feuerte die Hisbollah Hunderttausende Raketen auf Israel. Heute gelten die Waffenarsenale der Hisbollah besser bestückt, als die der Hamas. Die Gefahr eines Angriffs auf Israel im Norden vom Libanon aus, wird von Experten heute größer eingeschätzt, als neuerliche Raketenüberfälle aus dem Gaza-Streifen. Das streng religiöse Mullah-Regime im Iran propagiert seit eh und jeh die „Zerstörung des Staates Israel“. Das Existenzrecht des Judenstaates wird vom Iran in Gänze abgelehnt. Wer will es Israel da allen Ernstes übel nehmen, dass das Land schockiert reagiert? Die Opposition in der Knesseth ist ja selten mit Netanyahu einer Meinung. Aber in diesem Fall steht das Parlament geschlossen hinter dem Regierungschef. Aber Unternehmer scharren schon mit den Füßen, allen voran deutsche Firmen. Das große Geschäft mit dem Iran, nach jahrzehntelangen Sanktionen, verspricht Mega-Gewinne. Die Börsen jubeln! Und der Iran? Der Handel mit dem Westen verspricht Milliarden. Geld, mit der Iran den Terrorismus in der Region weiter unterstützen wird. Der faule Atom-Kompromiss von Wien hat die Situation in Nah Ost verschärft. Militärbasen im Iran, Ölförderanlagen und alle wichtigen politischen Einrichtungen im Iran werden von den Revolutionsgarden und dem Geheimdienst bewacht. Jenen Organisationen, die für Verfolgung der Opposition im Lande stehen. Iranische Künstler, Filmemacher, Schriftsteller, müssen im Exil ihre Kunstwerke erstellen, weil sie im Iran verfolgt werden. Und diesem Regime glaubt man, dass es nur ein bisschen in der Nuklearmedizin rumbasteln will? Wie naiv ist die Welt eigentlich? „Dem Iran wird ein zuverlässiger Weg zu Atomwaffen geebnet, „ erklärte Israels Premier Netanyahu. „Iran hat den Jackpot geknackt!“ Der Friede in Nah Ost hat eine schallende Ohrfeige erhalten!

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